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Herzlich Willkommen im Spielzeugdorf Kurort Seiffen!

Seiffen

Seiffen aus Richtung Reicheltberg In Sachsen, ca. 60 km südöstlich von Chemnitz befindet sich das Spielzeugdorf  Kurort Seiffen.
An der Grenze zu Tschechien, am Erzgebirgskamm breitet sich der idyllische Ort auf einer durch Täler zerteilten Hochfläche aus. Die Ortsmitte in einer Höhe von ca. 640 m wird von einigen markanten Erhebungen, wie dem Schwartenberg (789 m) , Ahornberg(824 m) und Reicheltberg mit Skilift (695 m) umgeben.
   

 Die Seiffener Barockkirche:

Seiffener Barockkirche

Der Ortskern wird geprägt von der hoch am Hang liegenden achteckigen Barockkirche. Diese wurde in den Jahren 1776-1779 nach einen Entwurf des Kreischaer Zimmermeisters Christian Reuther errichtet. Reuther war ein Schüler von George Bähr , nach dessen Entwürfen die weltbekannte Dresdener Frauenkirche gebaut wurde.

Die Seiffener Kirche ist ein achteckiger Zentralbau auf welchen sich ein hohes Zeltdach, sowie ein Glockentürmchen mit Galerie und Kreuz den Abschluß bildet. An vier Seiten des Achteckes befinden sich symetrische Treppenanbauten, durch diese man zu den 2-geschossigen umlaufenden Emporen gelangt.

Die Seiffener Kirche wurde besonders durch viele hölzerne Nachbildungen aus den heimischen Werkstätten bekannt, welche in der Weihnachtszeit in aller Welt die Weihnachtstuben zieren.

Das Seiffener Rathaus:

Seiffen Rathaus

Unmittelbar unterhalb der Seiffener Kirche steht das Seiffener Rathaus. Es wurde mit seinem hohen Walmdach und einem zierlichen Türmchen im Jahre 1927 vollendet. Viele architektonische Elemente, wie das Eingangsportal mit Wappenbild und die Fenstergewände weisen auf den vergangenen Bergbau in der Seiffener Region hin.

Auf dem Rathausplatz wird alljährlich am 1.Adventsamstag, im Lichterglanz des großen Tannebaumes, der Weihnachtsmarkt eröffnet. In den Straßen rund um den Ortskern laden in der Adventszeit viele Verkaufsstände, Geschäfte und Gaststätten zum Verweilen ein.


Zur Seiffener Geschichte:

Seiffen wurde im Jahre 1324 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt aus dem Bergbau. Das Eisen-Erz wurde in angestauten Wasser-Becken aus dem Felsgestein ausgewaschen, auch "Ausseifen" genannt. Die dafür notwendigen Bergarbeiter mit Ihren Seifengabeln wurden auch "Seifener" genannt, wodurch der Ort dann in Ableitung zu seinem heutigen Namen "Seiffen" gelangte. Die Blütezeit des Seiffener Zinnbergbaues lag um das 15. Jahrhundert. Danach ließen die Erträge nach und im 18. Jahrhundert wurden die letzen Bergbau-Anlagen geschlossen.
 
 Seiffen im Winter

Um 1450 entstanden im Seiffener Gebiet die ersten Glashütten. Für die Glasherstellung wurde viel Brennholz benötigt, welches in der Gegend reichlich vorhanden war. Es wurden Fenster- und Spiegelgläser sowie auch hochwertige bemalte und geschliffene Gläser hergestellt. In der Seiffener Kirche sind aus dieser Zeit noch wertvolle Hängeleuchter aus Glas zu sehen.

Die Einkommen der Bergleute in der Region waren sehr gering, so dass die meisten gezwungen waren mit Nebeneinkommen Ihren Verdienst aufzubessern. Da Holz ausreichend vorhanden war , begann der Bergmann mit der Holzbearbeitung. Es wurden vorerst Gebrauchsgegenstände wie Holzschüssel, Teller, Knöpfe, Nähkästchen und Nadelbüchsen hergestellt. Dabei spielte im Seiffener Gebiet das Holzdrechseln eine wichtige Rolle. Später begann die Herstellung von Holz-Spielzeugen und auch weihnachtlichen Erzeugnissen.

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